UMWELTPROGRAMM DER THERMEN VON BIBIONE
FÜR DAS JAHR 2004
Nach den positiven Erfahrungen mit der Umsetzung des Umweltmanagementsystems in den Jahren 2001, 2002 und 2003 legt Bibione Thermae seine neuen Ziele für das Jahr 2004 vor: Optimierung des Angebots an Thermalkuren und Serviceleistungen unter Berücksichtigung der Ansprüche der Patienten und Touristen an eine saubere und gepflegte Umwelt mitten im Grünen. Der Standort der Thermen von Bibione mit dem unendlichen Sandstrand und weiten Meer im Süden und einem der schönsten und naturbelassensten Parks des gesamten Badeortes im Norden ist umwelttechnisch sicherlich privilegiert und erfordert somit besondere Aufmerksamkeit und Entscheidungen, die dem Schutz und der Aufwertung unserer Umwelt immer stärker Rechnung tragen. Die Teilnahme des Tourismusstandortes Bibione an der Umweltzertifizierung EMAS hat damals großen Anklang gefunden und gilt auch heute noch als unabdingbar. Mit demselben Engagement, das bei der Erarbeitung der im Dokument vom 3. Mai 2001 formulierten Umweltpolitik bezeugt wurde, wird auch heute gezielt in die Verbesserung der umwelttechnischen Performance des Betriebs für das Jahr 2004 investiert, nachdem die Ziele für die Jahre 2002 und 2003 erreicht werden konnten. Die Verpflichtungen für das Jahr 2004 können folgendermaßen zusammengefasst werden:
RATIONALISIERUNG DES ENERGIEVERBRAUCHS
Seit 2001 verfolgt der Betrieb das Ziel, jedes Jahr in die Anpassung und Verbesserung der Anlagenmanagement- und Kontrollsysteme zu investieren, um den Energieverbrauch zu senken.
Im Jahr 2003 stellten diese Investitionen infolge der Installation von Modulationssystemen und leistungsfähigeren Pumpen den größten Ausgabenposten dar. Die Maßnahmen für das Jahr 2004 sind eine logische Weiterführung der angewandten Investitionspolitik:
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Verwendung der herstellereigenen Software "Energy Brain", die, per Modem an den Zählerkasten angeschlossen, die Zeitspannen und Tage mit der größten Stromaufnahme aufzeigt. Die Software listet anhand von Tabellen die Art, die Menge und die Zeiten des Stromverbrauchs auf. Das Wartungspersonal und die Anlagentechniker verfügen somit bei der Programmierung der Tätigkeiten über ein Instrument, das eine Berücksichtigung des Strombedarfs ermöglicht.
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Mit dem heurigen Jahr kommt ein Plan für den Austausch der Pumpen und Pumpenmotoren zur Ausführung. Bekanntlich erhöhen sich die Stromaufnahme und die Energieverluste proportional zur Verwendung und zum Verschleiss der Motoren, der Kabel und Schalter. Eine vom Unternehmen Energika S.r.l. beauftragte Untersuchung hat gezeigt, wie hoch die Verluste beim Energietransport sind und welche Bedeutung lokalisierte Phasenausgleichanlagen für jede Schalttafel für eine Reduzierung des Verbrauchs und der Kosten haben. Nach den von der Untersuchung empfohlenen Leitlinien ist für das Jahr 2004 der Austausch der Antriebspumpen mit den Pumpstation-Motoren, die gesamte Überholung aller Schalttafeln mit Austausch der ältesten Geräte und die Ausstattung mit Phasenausgleich-Geräten vorgesehen.
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Installation des automatischen Heizüberwachungssystems im öffentlichen Thermalbad. Während die Temperatur der therapeutischen Bäder, der Luft in den verschiedenen Abteilungen und jedes andere Gerät von einer Zentralstation aus gesteuert werden, welche mit verschiedenen Computern für das Raummanagement vernetzt ist, ist das Thermalbad derzeit mit einem manuellen System ausgerüstet, welches zur Änderung der Temperaturen und Zeitspannen in Funktion des Klimawechsels und der Öffnungszeiten bedient werden muss. Die Firma Honeywell hat im Laufe des Jahres 2003 eine Studie durchgeführt, um die Thermalbadanlagensteuerung automatisch zu verwalten. Aufgrund der hohen Kosten der neuen Geräte und der Verwaltungssoftware erstreckt sich die Planung dieser Maßnahme über mehrere Jahre. Für 2004 ist die Automation der Lüftungsanlagen vorgesehen, die einerseits eine erhebliche Einsparung und andererseits mehr Flexibilität und Reaktionsfähigkeit auf die Klimaänderungen erwarten lässt, wodurch den Anforderungen und Bedürfnissen der Kundschaft besser Rechnung getragen werden kann.
VERMINDERUNG DES PAPIERKONSUMS
Bereits vor der Einführung einer einschlägigen Gesetzgebung wurde in den Thermen von Bibione ein Programm für die radikale Verminderung des Papierkonsums erarbeitet. Maßnahmen zur Verwendung von Recyclingpapier werden häufig vor allem von der öffentlichen Verwaltung ergriffen. Nie wird jedoch die Abschaffung des Papierkrams tout court durch die Änderung der Verwaltensverfahren und -methoden ausreichend in Betracht gezogen. Der Betrieb zielt durch besagte Maßnahmen auf eine mindestens 50%-ige Reduzierung des verwendeten Papiers ab:
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1. Austausch aller Programme, welche die gesetzlich vorgeschriebene Quittung verwenden, durch solche, die den gesetzlich vorgeschriebenen Kassenschein vorsehen, und Verbindung des Verwaltungsprogramms mit den Registrierkassen anstelle der Drucker.
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2. Unternehmensinterne Übermittlung der Verschreibungen per Intranet an die verschiedenen Abteilungen mit der Abschaffung der Ausdrucke und der Möglichkeit ihres Abrufs am Bildschirm.
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3. Die Möglichkeit des Bildschirmdrucks für alle Verfahren, Ausdruck auf Papier nur der wirklich nötigen Dokumente. Per Intranet können die verschiedenen Abteilungen und Bediener untereinander auch Nachrichten, Promemorien und Post-it Zettel versenden.
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4. Die Abschaffung der Rechnungskopie für das Unternehmen und digitale Rechnungsaufzeichnung (diese Möglichkeit ist von den steuerrechtlichen Bestimmungen ab 2004 vorgesehen).
AUSBILDUNG, SENSIBILISIERUNG UND KOMMUNIKATION
Die volle Miteinbeziehung des gesamten Personals anhand von regelmäßig stattfindenden Versammlungen ist eine grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung der Umweltpolitik. Die Ausbildung der Angestellten und Mitarbeiter wird durch folgende Maßnahmen verbessert:
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Regelmäßige Versammlungen mit den Verantwortlichen der Dienste.
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Regelmäßige Versammlungen für die volle Miteinbeziehung aller Angestellten und Mitarbeiter.
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Verteilung von Informationsmaterial, das von anderen am Umweltprojekt des Tourismusstandortes Bibione teilnehmenden Ämtern bereit gestellt wird.
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Sensibilisierung und Kommunikation mit der Öffentlichkeit durch:
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1. die Präsentation der unternehmenseigenen Umweltpolitik und Ziele für Kunden und Publikum im Unternehmen sowie auf der Internetseite.
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2. die Bereitstellung von Bildmaterial zur Miteinbeziehung des Publikums und der Kunden, um die Verhaltensweisen nach den Zielen der unternehmensinternen Umweltpolitik auszurichten.
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3. die Ermahnung dieser zur Achtung der publikumszugänglichen Grünflächen.
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